
Tja...es lässt sich ganz schnell erklären:
Ca. 50-60 verrückte Studenten (und die, die es mal waren) treffen sich mitten im Wald, ziehen Netz- und Stromkabel quer durch diesen und lassen es sich ein Wochenende lang einfach nur gut gehen. Das ganze findet alljährlich auf der Freilichttribüne in Elgersburg statt, wo wir ausreichend Platz für ein großes Versorgungszelt, ein nochgrößeres Vortragszelt (hier im Bild, fotographiert von Markus) und ganz viele kleine Zelte haben:)
Nachdem letztes Jahr schon etliche FeMler ein 'Wurfzelt' hatten und sehr glücklich damit waren ist die Anzahl der glücklichen Besitzer dieses Jahr noch gestiegen. Am Freitag konnte man immer wieder zusehen, wie Zelte innerhalb von Sekunden aufgebaut werden! Das ist eine sehr faszinierende Sache - ich selber habe mir auch ein solches Zelt gekauft und bin begeistert! Es baut sich von selbst auf und man muss nur noch ein paar Herninge in Boden rammen und - fertig! Das Abbauen ist eine Spur komplizierter, aber selbst beim ersten, chaotischen mal haben die meisten nicht länger als ein paar Minuten dafür gebraucht. :)
Nachdem alle Zelte standen fing dann irgendwann der erste Vortrag an. Traditionnell wird das Fiwak nämlich von diversen Voträgen begleitet. Dieses Jahr waren z.B. Vortäge über intelligente Whiteboards, OpenStreetMap, die FeM-Geschichte (gerade für mich als Neuling sehr spannend!), interne Vereinskommunikation etc. dabei. Sonja und ich haben eher weniger von diesen mitbekommen, da wir versucht haben, etwas abseits von den anderen, für unsere Prüfungen zu lernen. Wenn mal kein Vortag war vergnügten wir uns mit Ballspielen, mit Eika dem Hund spielen, im Netz surfen (!), etc. Jaaaaaa, ihr habt euch tatsächlich nicht verlesen. So lustig es klingt, wir haben Internet mitten im Wald! (falls ihr euch erinnert - Netz Kabel durchn Wald legen und so....;))
Sehr faszinierend wenn man sich das vorstellt...;)
Auch Abends gab es genug zu tun - von Lagerfeuer, zu verrückten Wii-Spielen vor der Leinwand bishin zum Tanzen. Im FeM-Blog steht es auch so schön geschrieben...Tanzen bis der Arzt kommt. Hiermit bin ich quasi fast persönlich erwähnt. Nachdem mein Tanzpartner auch mit von der Partie war wollten wir ein bisschen üben und sind ein klitzekleines bisschen überschwänglich in den Chacha gegangen...Andreas meinte später nur "es hat ausgesehen, als ob dein Fuß stehenbleibt, dein Körper sich aber weiterdreht". Genauso hat es sich auch angefühlt! Naja...Folge: Ich bin das restliche Wochenende über die Wiesen gehumpelt, mit einem verstauchten rechten Knie. Dem gehts aber jetzt schon wieder wesentlich besser, also kein Grund zur Sorge! :)
Nach zwei traumhaften Nächten, in denen ich wunderbar in meinem tollen Zelt geschlafen habe (so gut hab ich tatsächlich schon lange nicht mehr geschlafen!) gings dann gestern wieder nachhause. Jeder von uns war heilfroh wieder seine Dusche und Toilette zu haben (gab ja nur 3Luxus-Dixies vor Ort...:-P).
Damit ist mein erstes Fiwak vorbei, ich freu mcih schon wieder auf das nächsten Jahr...wenn da nur nicht unglaublich viele Prüfungen dazwischen wären. Auf diese werde ich mich jetzt hoffentlich superdupa fleißig vorbereiten!
Bis bald und liebe Grüße
Anja / oder auch Küken
hierzu muss ich erneut auf Markus verweisen....der mich bereits seit einem Dreiviertel Jahr Küken ruft, was sich doch so langsam bei vielen durchsetzt...